Andreas

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    NEUES von der CeBIT – 20. März 2017 in Hannover

    NEUES von der CeBIT – 20. März 2017 in Hannover. Ich war nicht da;(, habe aber online folgendes entdeckt:

     

    UCS@school ist ein zentrales Identitäts- und Berechtigungs-Management für

    Schulen.

     

     © Univention GmbH. be open

     

    Schulen brauchen eine offene und freie IT-Umgebung. Die von Schulen in Leitsätzen und Schulkonzepten propagierte „Freiheit“ macht oft spätestens vor der Wahl der verwendeten IT-Systeme halt. Dabei stehen meistens übergeordnete Schulträger und vorhandene Lizenzen der Verwendung einer freien „open source“ Lösung als gute Grundlage für Schulsoftware im Wege.

     

    Das Bremer Unternehmen Univention GmbH stellt auf der CeBIT das Digitalisierungs- Paket „UCS@school“ für Schulen vor. Diese Modul ist Teil des neuen Univention-Corporate-Server 4.2 und soll Schulen und Bildungsträgern nicht nur eine finanzielle Alternative zu Microsoft und Co. bieten. Grundlage sollen hierbei kostengünstige UCS-Lizenzen für Forschung und Lehre sein. Die Univention Corporate Server (UCS) Lösung beruht dabei auf Debian/Linux.

     

    Doch erst mal zum Unternehmen Univention selbst – sie schreiben über sich:

    Wir reden nicht nur von Open Source, sondern leben es auch...

    Wir sind davon überzeugt, dass offene Software eine höhere Qualität garantiert, denn mögliche Fehler können nicht nur durch die Entwickler selbst entdeckt und behoben werden. Diese Offenheit sorgt auch für schnellere Innovationszyklen, da neue Ideen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit in die Produkte einfließen können. Und die Skalierbarkeit von offener Software garantiert hohe Flexibilität und Kosteneffizienz.“

     

    Quelle:

    https://www.univention.de/ueber-uns/univention/open-source/

     

    Klingt schon mal toll. Ein erstes Pilot-Projekt mit 20.000 Nutzern wurde bereits im Frühjahr 2016 in Basel gestartet. UCS@school wird auch schon von einigen Schulträgern in Deutschland - in Bremen, Baden-Württemberg und Sachsen eingesetzt.

     

    Folgende Vorteile soll  „UCS@school“ bieten:

     

     

    eine vertrauenswürdige und kostengünstige Schul-IT Umgebung und mehr Sicherheit, Flexibilität und Datenschutz

     

    alle wesentlichen Bedürfnisse von Schulverwaltung, Lehrern und Schülern sollen gleichzeitig erfüllt werden können

     

    Schulträger sollen durch ein offenes Open Source-Framework selbst bestimmen können, wo und wie sie Dienste betreiben und ihre Daten speichern wollen

     

    dabei sollen alle Daten den strengen Vorgaben des deutschen und europäischen Datenschutzes entsprechend gespeichert werden

     

    auch geschützte Diskussionsräume sollen angeboten und die sichere Verwendung von privaten Smartphones und Tablets soll sichergestellt werden

     

    sehr gute Anpassbarkeit, Transparenz und Herstellerunabhängigkeit durch 100% Open Source Software

     

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    In der Referenz-Liste sind staatliche Organisationen, IT-Anbieter, Städte, Unis und natürlich Schulen präsent.

     

    Abschließend gesagt scheint  UCS@school eine mögliche Alternative zu anderen Debian-basierten Unternehmungen im Schul-Software-Bereich, wie z.B. Skolelinux vom Debian-Edu Projekt, zu sein. Letztgenanntes ist allerdings Teil einer nicht kommerziellen und weltweiten Entwicklung innerhalb der Debian-Gemeinschaft.

     

    Autor: andreas

     

     

    Quellen:

     

    https://www.univention.de

    http://skolelinux.de/