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SeaMonkey - ein Alternative zu Firefox, Thunderbird und Co ?

Der "Salzkrebs" kommt ja sonst eher Fischfutter zu den Nutzern, aber - gleich vorab: Das Anwendungspaket "SeaMonkey" ist einen Test wert.

Durch die gemeinsame Nutzung von Bibliotheken und Speicher soll die Suite leichter und schneller sein.  Im Paket sind web-Browser, e-mail-Client, Feed-reader, Kalender, Adressbuch, chat-Client und html-editor. Für mich war besonders der integrierte e-mail-Client interessant. Thunderbird funktioniert zwar gut, ist allerdings schon ein "schweres Schiff" und auf älterer hardware recht behäbig. 

Der web-Browser macht das was er soll. Sicher hat Jeder seine Vorlieben und Plug-in Wünsche, aber nutzbar ist der hier Gebotenen allemal und nebenbei noch schnell. Der e-mail-Client arbeitet auch schneller als Thunderbird, allerdings muss man sich die Ein/Ausgang Server Daten mal eben von den Infoseiten der Provider holen und händisch eintragen (Thunderbird erledigt dies selbstständig). Dann allerdings fluscht es.  Auch die Feeds (Nachrichten usw.) reihen sich nett unter den Mail-Konten ein und müssen nicht, wie bei mein feed-reader, separat gestartet/aktualisiert werden. 

Fazit:

Nachdem ich über die Jahre immer mal "SeaMonkey" auf dem Schirm hatte, muss ich nun sagen, dass die Suite durchaus eine Alternative sein kann. Auf meinem old-Laptop mit Slackware läuft alles  flink und reibungslos.

SeaMonkey wird für Linux, MacOS, Windows und "Portable Edition" als Freie Software angeboten.

http://www.seamonkey-project.org/releases/