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FreeBSD

Da mein Test noch läuft werde ich diesen Blog-Artikel nach Info-Stand aktualisieren.

Eigentlich habe ich immer zu "Einsteiger freundlichen" Varianten wie PC-BSD, TrueOS und DesktopBSD gegriffen. Allerdings steht nach einem Forumeintrag und der enthaltenen Empfehlung nun FreeBSD 11 auf meinem Install-Plan. Seit Version FreeBSD 5 "verfolge" ich das Projekt, habe mich jedoch immer wieder abgewendet, weil es mir fremd, kompliziert und rätselhaft erschien:) Aber mal von Vorne:

FreeBSD hat nie die Verbreitung und Popularität von LINUX erreicht. Ein klassischer BSDler würde sicher sagen: "wollen wir auch gar nicht".

Michael Lucas, FreeBSD-Entwickler und Autor des Buches "Absolute FreeBSD" schreibt dazu: "FreeBSD-Developer sitzen nicht in einem verqualmten Zimmer und planen den Sturz von Microsoft. Wir sitzen in hellen, luftigen Räumen und überlegen, wo wir die besten Drinks herkriegen."

Firmen wie Netfix, Yahoo, McAfee, Zalando und Sony (Playstation) verwenden FreeBSD als Grundlage. Auch Apple (OS X) zieht aus dem System seinen Nutzen. 

Gleich vorab: FreeBSD11 habe ich nicht nur erfolgreich installiert, nein - ich nutze es auch im Moment um diesen Blogartikel zu schreiben. In den nächsten Wochen stelle ich FreeBSD kurz vor und  schildere meine Erfahrungen mit der Installation und Nutzung.

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BSD ist alt. Das erste offizielle Release von FreeBSD ist mit Dez. 1993 angegeben, allerdings ist die Berkeley Software Distribution (BSD), an der Universität von Kalifornien in Berkeley, schon 1977 ins Leben gerufen worden.

Fortsetzung folgt...

Das Z-Dateisystem kurz vorgestellt:

BSD verfügt mit ZFS über ein technisch besonders fortschrittliches Dateisystem. Ursprünglich von Sun entwickelt ist es heute Open Source :) Besonders die Geschwindigkeit und die automatische Fehlerkorrektur sind aus meiner Sicht bemerkenswert. Alle Daten enthalten eine Prüfsumme. Die Prüfsumme, Vielen bekannt vom "CD-brennen", wird selbsttätig berechnet und zusammen mit den Daten gespeichert. Durch erneute Berechnung der Prüfsumme beim Einlesen der Daten ist das Aufspüren von Fehlern und eine automatische Reperatur möglich.  Das Dateisystem besitzt Kenntnis von der zugrundeliegenden Struktur der Speichermedien. Dadurch ist es z.B. möglich, dass existierende Dateisysteme automatisch wachsen können, wenn zusätzliche Platten zum Pool hinzugefügt werden. Dieser neue Speicherplatz wird dann allen Dateisystemen zur Verfügung gestellt.

weitere Infos: https://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/zfs.html

Fortsetzung folgt... dann mit Einzelheiten zu meiner Installation von FreeBSD 11